Übergabe der Kirchenverwaltung

Am 10.01.25 traf sich die alte und neue Kirchenverwaltung zur Übergabe der Aufgaben.
Pater Paul verabschiedete das ausgeschiedene Mitglied Frau Beate Krych und dankte ihr für Ihre Engagement.

Die neu gewählte Kirchenverwaltung besteht aus Stefan Bauer, Martin Greiler, Werner Ittlinger und Margit Kellner (in alphabetischer Reihenfolge).

Der bisherige Kirchenpfleger Werner Ittlinger gab den beiden neuen Mitgliedern Margit Kellner und Stefan Bauer einen groben Überblick über die Aufgaben
der Kirchenverwaltung im Bezug auf die kirchlichen Gebäude und dem Kindergarten, der sich in Trägerschaft der Kirchenstiftung befindet.

Danach stand die Vergabe der Aufgaben des Schriftführers und Kirchenpflegers an.
Frau Kellner übernahm die Aufgabe der Schriftführerin; Hr. Ittlinger wurde wieder zum Kirchenpfleger gewählt.
Nach Beschluss über anstehende Aufgaben beschloss Pater Paul mit einem kurzen Gebet und dem Segen die Sitzung.

Text: Martin Greiler

Sternsinger Niederviehbach

 Im Bereich Niederviehbach waren zu Anfang des Jahres mehrere Gruppen von Sternsingern anzutreffen, die in Begleitung von Erwachsenen von Haus zu Haus zogen und singend um Spenden für Kinder in ärmeren Ländern baten. Auch in Oberviehbach ließen sich vier Gruppen am Dreikönigstag von Pater Adam aussenden und besuchten die Dorfbewohner und die Leute der näheren Umgebung, wo man sich über ihren Besuch freute. Zu Beginn der Gottesdienste zogen die bunt gekleideten Könige jeweils mit Pater Adam feierlich in die Kirche ein. Sie lasen die Fürbitten und ihre Begleiter trugen die Kommunionmeditation vor. Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde traditionell das Lied „Am Himme, da zoagt se a hellichter Stern…“ gesungen,  das wahrscheinlich einige Eltern der Sternsinger noch von ihrer Kindheit her im Gedächtnis haben. 

Jedes Jahr wird bei der Aktion „Dreikönigssingen“ des Kinderhilfswerks ein Thema speziell hervorgehoben, für das sich die Hilfsorganisation einsetzt.  In diesem Jahr lautet es:“ Erhebt eure Stimme – Sternsingen für Kinderrechte.“  Kinder haben ein Recht auf Bildung, auf Gesundheit, auf Spielen, auf ein sicheres Zuhause, um einige der Rechte zu nennen. Die Kinder hier bei uns müssen für diese Rechte nicht kämpfen. Doch mit dem Sammeln der Spenden in den letzten Tagen, tragen sie ihren Teil dazu bei, dass es Kindern in anderen Teilen der Welt ein kleines Stück besser geht. Man könnte meinen, unsere in Niederviehbach und Oberviehbach gesammelten Spenden sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Doch tatsächlich sind sie Teil von über 40 Millionen Euro, die bundesweit beim Dreikönigssingen gesammelt werden – und damit kann viel Gutes angepackt werden. Liebe Sternsinger, Ihr habt den Segen Gottes zu den Menschen gebracht, euer Stern ist ein Zeichen der Hoffnung und Euer Engagement wird ein Segen sein für Kinder weltweit.

Text: Finni Retzer/Gabi Hollmayer

Foto: Katharina Czoppik

Sternsinger Oberviehbach

Krippenspiel 2024 Niederviehbach

Auch in diesem Jahr wurde in Niederviehbach wieder ein Krippenspiel aufgeführt.
„Der Weihnachtsstern erzählt eine Geschichte“ von Katharina Daffner wurde von 22
Kindern mit viel Engagement und Leidenschaft aufgeführt. Der Zauber dieser Nacht
war in der vollbesetzen Pfarrkirche zu spüren. Die Sternenengel erinnerten die
zahlreichen Besucher an die Geschichte um Josef und Maria. Viele leuchtende Augen
verfolgten das Geschehen, die mühsame Herbergssuche, den Aufbruch der Hirten nach
Bethlehem und schließlich die Geburt Jesu und den Lobpreis der Engel. Musikalisch
begleitet wurde die Aufführung von Iwona & Simon Jakobczyk (Gitarre & Gesang),
Paringer Anton (Steirische) & Vanessa Podolyak (Geige). Am Ende waren nicht nur die
Kinder sondern auch das 3-köpfige Krippenspielteam glücklich und erleichtert, dass
sich die Bemühungen gelohnt haben. Bedanken möchten wir uns bei allen fleißigen
Helfern.

Text und Bild: Margit Kellner

Krippenspiel 2024 Oberviehbach

Das Krippenspiel in der Oberviehbacher Kirche wurde heuer als Einstimmung zur Christmette aufgeführt. Schon lange vor Beginn füllte sich die Kirche, hauptsächlich mit Familien, so dass viele Kinder erwartungsvoll in den Bänken saßen um die Aufführung mit zu erleben. Draußen dämmerte es schon und pünktlich um 17 Uhr öffnette sich die Kirchentüre und Pfarrer Gallmeier zog mit den kleinen Schauspielern und den Ministranten in die Kirche ein. Dabei hielten die Kinder jeweils ein Licht in der Hand und sangen das Lied:“Kinder tragen Licht ins Dunkel…“. Musikalisch begleitet wurden sie von Karina Duschl, Christina Diehm und Sophia Reithmeier. Nach der Erzählerin am Ambo meldete sich der Bote des Kaisers zu Wort und forderte alle auf, sich registrieren zu lassen. Bald  darauf kamen Maria und Josef des Wegs und suchten in Bethlehem eine Herberge. Sie begnügten sich schließlich mit einem Stall, in dem Maria das Jesuskind zur Welt brachte. Daraufhin hörten die Hirten bei ihren Schafen eine Botschaft, die von den Engeln stammte und machten sich auf zum nahe gelegenen Stall. Dort beteten sie das Christuskind an und forderten die Gläubigen mit einem Lied auf: „komm mit nach Bethlehem….kommt schließt euch uns an. Der Pfarrer bedankte sich bei Frau Dürmer und Frau Loichinger für das Einlernen des Spiels und bei allen Beteiligten bevor er die Kindermette zelebrierte. Beim Verlassen der Kirche konnte man einen Obolus in das Spendenkörbchen legen, das Geld wird zusammen mit dem Erlös vom Martinsfest für einen guten Zweck verwendet.

Text: Finni Retzer

Bild: Kathrin Loichinger

Kindergottesdienst mit Nikolaus

Am zweiten Adventsonntag fand in der Pfarrkirche wieder ein Familiengottesdienst statt. Das Kirche-für-Kinder-Team, Pater Adam und Diakon Wolfgang Brandl freuten sich dabei über ein gut gefülltes Gotteshaus. Zu Beginn der Messfeier machte Diakon Brandl auf die einzigartige Verbindung vom dreifaltigen Gott zu den Menschen aufmerksam. Anhand eines Kreuzzeichens fasste er in Worte: Gott schickt seinen Sohn zu uns auf die Erde und bleibt mit dem Heiligen Geist bei jedem von uns. Des Weiteren wurde auf die Verbindung von uns Menschen geschaut und darauf, wie wir miteinander in Beziehung treten können. Man schaute sich gegenseitig in die Augen, lächelte sich zu oder winkte weiter entfernten Personen zu. In einer Geschichte hörte man vom Hl. Nikolaus, der Zeit seines Lebens die Not und Bedürfnisse seiner Mitmenschen wahrgenommen hat und half, wo er konnte. Pater Adam ging in seinen Worten darauf ein, dass Jesus es vorgelebt hat. Auch er sah genau hin und kümmerte sich um Bedürftige. Dem Hl. Nikolaus war er so ein Vorbild und er tat sein Bestes, mit Gottes Hilfe. Schließlich wurde der Heilige Mann in der Kirche begrüßt und die Gottesdienstbesucher konnten sich über einige Worte von ihm freuen. „Nicht immer ist es leicht zu helfen und man muss gut hinschauen, wer Hilfe braucht, doch manchmal reicht schon ein Lächeln oder ein freundliches Wort, um jemandem den Tag schöner zu machen“, so erklärte er. „Das sind ganz besondere Augenblicke und sie machen nicht nur die anderen glücklich, sondern auch euch selbst“, hieß es am Schluss seiner Rede. Passend zum Nikolaustag wurden bei den Fürbitten von den Kindern Säcke mit Stichworten vor den Altar gebracht und Kerzen entzündet. Die Kinder verlasen die Bitten um Frieden, um Zeit für Gott und füreinander, um ein waches Herz und um Trost und Hoffnung. Zum Schluss wurden die Kinder noch mit einem Schokoladennikolaus beschenkt und verließen mit einem Lächeln im Gesicht den Gottesdienst.

Text und Bild: Gabi Hollmayer

Basar heuer im Pfarrheim

Wieder haben sich viele fleißige Hände zusammen getan um für einen guten Zweck zu basteln, oder Kuchen zu backen. Diesmal fand der Weihnachtsbasar im Niederviehbacher Pfarrheim statt und war zur Freude der Veranstalter wieder gut besucht.

Text: Finni Retzer

Bild: Katharina Czoppik

Pfarrfamilientreffen für Niederviehbach und Oberviehbach gemeinsam

Informationen und Unterhaltung rund um die Pfarreien

Am 24. November trafen sich zahlreiche Besucher der Pfarreien Niederviehbach und Oberviehbach zu einem informativen wie kurzweiligen Abend im Pfarrheim. Der Kirchenpfleger Werner Ittlinger eröffnete die Veranstaltung und nahm die Gelegenheit wahr Herrn Robert Daffner und seiner Frau Edith für die jahrelange Pflege der Anlagen rund um die Kirche zu danken. Im Namen der Seelsorger begrüßte Pater Adam die Gäste und freute sich über die Zusammenarbeit von Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat und allen freiwilligen Helfern zum Wohle der Pfarrgemeinde. Auch Bürgermeister Birkner besuchte die Veranstaltung und freute sich über den zahlreichen Besuch. Man konnte das Ergebnis der Kirchenverwaltungswahlen erfahren: in Niederviehbach stimmten die Wähler für Stephan Bauer, Martin Greiler, Werner Ittlinger und Margit Kellner. In Oberviehbach wurden Margit Bauer, Marcus Dürmer, Simon Hackl und Ludwig Stadler gewählt. Zur Erheiterung der Anwesenden trugen Katharina Czoppik und Margit Kellner bei, als sie bei einem gespielten Witz als Pfarrer und Schwester Margit auftraten. Viele Gäste warteten schon auf das alljährlich durchgeführte Quiz, bei dem es teils um Fragen rund um die Pfarrgemeinden, teils um geschichtliche oder biblische Fakten ging. Nachdem sich alle reichlich angestrengt hatten und manche Frage in den Rateteams energisch diskutiert worden war, konnte man sich bei Leberkäse und Kartoffelsalat stärken. Das Rennen machte schließlich die Gruppe Pater Adam und Bürgermeister.Jeder konnte sich aber aufgrund der zahlreichen Preise eine Kleinigkeit aussuchen.
Schließlich informierte Werner Ittlinger die interessierte Pfarrfamilie über die Finanzen der Niederviebacher Kirchengemeinde. Über die kürzlich vorgenommenen und geplanten Baumaßnahmen in Oberviehbach berichtete in Vertretung Simon Hackl. Nachdem keine Beiträge oder Fragen der Besucher gebracht wurden, ließ man das Treffen gemütlich ausklingen.

Text und Bild: Josefine Retzer

Robert Daffner wurde gedankt. Bild Margit Kellner

Spendenübergabe an die Palliativstation Vilsbiburg

Niederviehbach/Oberviehbach: Mit einer Spende von 500 Euro machten sich kürzlich drei Mitglieder des Pfarrgemeinderats auf den Weg nach Vilsbiburg.

Dort übergaben sie das Geld, das zum großen Teil aus dem Verkauf der Osterbrote stammt, und von der Kirchenverwaltung aufgestockt wurde, an die Heimleiterin Sabrina Ecker.

Die Vorsitzende des Palliativvereins, Gertraud Ertl zählte viele Leistungen auf, die durch die Spenden an die Organisation erbracht werden können. Zum Beispiel Musiktherapie, Hundetherapie, Atemtherapie, Spirituelle Begleitung usw.. Auch zwei Pflegehilfskräfte und die Ausgaben für das Wunschessen zwei mal wöchentlich können daraus finanziert werden.

Zweiter Vorsitzender Jerry Valentin nahm sich Zeit und führte die Besucherinnen durch das Haus, das den Patienten ein letztes Heim bietet. Es ist normalerweise mit zehn Bewohnern belegt, die liebevoll und sehr nach ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen betreut werden und so noch einmal auf ihrem letzten Lebensabschnitt mehr Lebensqualität erfahren können. Angehörige können hier auch übernachten und viel Zeit mit ihnen verbringen. Auch nach dem Versterben der Bewohner darf die Verabschiedung durch die Verwandten und Freunde, durch die übrigen Patienten und das Personal viel Raum einnehmen. Man nutzt die sogenannte Schleusenzeit, so Herr Valentin, um gebührend Abschied zu nehmen.

Es finden auch regelmäßig Gedenkfeiern statt.

Text: J. Retzer
Bild: M. Kellner

Sternsinger 2024

Niederviehbach/Oberviehbach: Eine erfreulich große Zahl von Kindern hat sich bereit erklärt, heuer mit den Sternsingern zu gehen.

So konnte man jeweils mit drei Gruppen in Niederviehbach und Oberviehbach, mit zwei Gruppen in Lichtensee und einer Gruppe in Rothhaus losziehen.

Noch im alten Jahr war das erste Treffen im Niederviehbacher Pfarrheim, wo die Sternsingerlieder eingeübt wurden. Fleißige Helferinnen hatten sich darum gekümmert, dass wieder alle Kronen und Sterne sowie eine Unmenge an „königlichen Kleidern“ in Ordnung waren und an die Gruppen verteilt werden konnten. Auch wurden sie mit geweihter Kreide, Weihrauch, Grußkarten und Aufklebern für die Türen ausstaffiert.

Pater Adam freute sich über die Solidarität der Kinder mit Menschen, die Not leiden und sandte sie aus in die Dörfer der Umgebung. Heuer war das Motto der Aktion „Gemeinsam für unsere Erde in Amazonien und weltweit.“ So zogen die Kinder mit ihren erwachsenen Begleitern an drei aufeinander folgenden Tagen singend von Haus zu Haus,
wurden überall freundlich aufgenommen und erhielten Spenden und Süßigkeiten.

Am Heilig-Dreikönigstag kamen sie auch zum feierlichen Gottesdienst. Hier informierten sie die Besucher über das Amazonasgebiet, die Bedeutung des Regenwaldes für diese Region und für uns alle.

Die Kinder lasen die Fürbitten, um Erhalt des Regenwaldes, für die durch Ausbeutung bedrohten Bewohner, für die verantwortlichen Politiker, für die Unterstützer der Sternsingergruppen und für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt.
Pater Adam bedankte sich bei den Kindern und den Begleitern für deren Engagement, sie hatten eine Menge Zeit geopfert, was nicht selbstverständlich ist.

Zum Schluss des Gottesdienstes erfreuten die Sternsinger traditionell mit dem Lied „Am Himme, da zoagt se a helliachta Stern.“

Foto: K. Czoppik