Dank für gute Ehejahre

Anfang Oktober feierten elf Ehepaare aus Nieder- und Oberviehbach gemeinsam in der Pfarrkirche Niederviehbach ihr Ehejubiläum. Eingeladen waren alle Ehepaare der Gemeinde, die ein rundes beziehungsweise halbrundes Ehejubiläum feiern konnten. Im Gottesdienst sprach Pater Adam darüber, wie sich die Menschen selbst  und das Leben der Ehepaare im Laufe der Zeit verändert hätten. Trotz aller Veränderungen stünden sie bis heute Seite an Seite. Zum Schluss der Andacht wurde ein Gedicht vorgetragen, das davon handelte, den anderen Menschen so zu lieben, wie er ist – mit all seinen guten und schlechten Seiten. Im Anschluss an den Gottesdienst stieß man im Pfarrheim bei einem Glas Sekt auf die Jubilare an. Danach machte sich die Gruppe auf den Weg zum Gasthof Scheugenpflug in Hüttenkofen, wo der Abend in geselliger Runde ausklang und die Vertreter der Pfarrei den Ehejubilaren für die Zukunft alles Gute sowie Gottes Schutz und Segen wünschten.

Bild: Margit Kellner

Text: Christian Göttlinger

Neue Altardecken für Oberviehbach

Über neue Altardecken freut man sich in der Pfarrkirche St. Georg. Während der Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Jahr hat Waltraud Ebert elf Meter Spitze exakt gehäkelt und Brigitte Kutzer schaffte es, dann für alle Altäre die neuen Decken so passend zu nähen, dass alle Rundungen berücksichtigt wurden. Da alle Altäre andere Maße haben und alle Ecken abgerundet sind, war es besonders aufwendig zu nähen. Zum Dank überreichten der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung Oberviehbach Blumen an die Damen.

Foto: Sylvia Dürmer

Text: Christian Göttlinger

Zeltgottesdenst beim Volksfest in Niederviehbach

Pater Adam und Diakon Brandl zelebrierten am 16. August den Gottesdienst im Festzelt. Der TSV Niederviehbach gedachte hierbei aller lebenden und verstorbenen Mitglieder. Die musikalische Umrahmung übernahm dieses Jahr die Gruppe „Gauditrupp“.

Text: Josefine Retzer

Bild: Peter Dausend

Ökumenischer Wortgottesdienst mit Gospelchor aus Dingolfing in der Pfarrkirche Niederviehbach

Den diesjährigen ökumenischen Gottesdienst umrahmte der Gospelchor aus Dingolfing. Dem Chor gehören auch vier Damen aus Niederviehbach an.

Foto: Yvonne Jakobczyk

Erstkommunion in Niederviehbach

Am 3. Mai durften heuer zum ersten Mal zwanzig Kinder aus Niederviehbach und Oberviehbach zum Tisch des Herrn gehen. Auf dem Bild sind Pater Adam und Diakon Brandl zusammen mit den Kindern im Altarraum.

Bild: Peter Dausend

Text: Josefine Retzer

Fastensuppenessen war gut besucht

Am 5. Fastensonntag feierte die Pfarrei einen festlichen Gottesdienst, der musikalisch von Monika Stadler und ihrer Gitarrengruppe begleitet wurde. Die Kommunionkinder beteiligten sich aktiv und verteilten Brote an die Kirchenbesucher als ein schönes Zeichen für die Gemeinschaft und das Miteinander. Im Anschluss daran lud die Pfarrei zum traditionellen Fastensuppenessen ins Pfarrheim ein. Schon kurz nach dem Gottesdienst füllte sich das Pfarrheim bis auf den letzten Platz und zeitweise bestand sogar die Sorge, dass die verschiedenen hausgemachten Suppen nicht für alle ausreichen könnten. Aber Dank der guten Vorbereitung und Organisation des Pfarrgemeinderats Nieder- und Oberviehbach konnten alle Besucher bestens versorgt werden. Parallel zum Fastensuppenessen fand auch der Verkauf des Eine-Welt-Ladens statt. Viele nutzten die Gelegenheit, fair gehandelte Produkte zu erwerben und damit weltweite Projekte zu unterstützen. Das Fastensuppenessen zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt in der Pfarrei und wurde zu einem gelungenen Zeichen der Gemeinschaft in der Fastenzeit.

Bild: Diana Sterr

Text: Christian Göttlinger

„Wir teilen das Brot“ – Gottesdienst mit den Kommunionkindern

Auf dem Weg zur Erstkommunion fand in Niederviehbach am Sonntag ein Gottesdienst zum Thema: „Unser tägliches Brot – wir teilen das Brot“ statt. Passend dazu wurde das Evangelium vorgelesen. Diakon Wolfgang Brandl und Pater Adam gingen dabei auf die Wichtigkeit des täglichen Brotes ein, das mehr sein könne als ein Sattmacher für unseren Körper: In wenigen Wochen sind die Kinder das erste Ml zum Tisch des Herrn eingeladen, und dürfen die Hostie entgegennehmen. Dabei gehe es dann nicht um das Sattwerden, sondern darum, Gott nahezukommen, Teil einer gläubigen Gemeinschaft zu sein und durch den Glauben und den Empfang der Heiligen Kommunion eine Stärkung im Leben zu erfahren. Die Kinder lauschten den Ausführungen und konnten sich selbst durch Aktionen und das Lesen der Kyrierufe und Fürbitten einbringen. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von der Gitarrengruppe um Monika Stadler. Am Schluss des Gottesdienstes durften sie an alle Gottesdienstbesucher kleine Brötchen verteilen. Gebacken und gespendet wurden diese durch die ortsansässige Pizzeria „Da Enzo“, der man dankte. Die Feier des Gottesdienstes war ein schönes Gemeinschaftserlebnis während der Kommunionvorbereitung. Viele Gläubige besuchten die Kirche.

Text und Bild: Christian Göttlinger

Familiengottesdienst zum Fasching 2026: „Ein Lächeln wagen“

 

Es gehört schon zur Tradition, dass die Niederviehbacher und Oberviehbacher Kinder im Fasching einmal maskiert zur Kirche kommen dürfen. Darauf haben sich offensichtlich auch heuer wieder viele Kinder gefreut und sind am Sonntag der Einladung gefolgt. Das Kindermessteam hat einen Gottesdienst zum Thema „Ein Lächeln wagen“ vorbereitet. Mit dabei war die neu gegründete Eltern-Kinder-Musikgruppe unter der Leitung von Iwona Jacobzyk, die zum ersten Mal öffentlich auftrat. So wurden die Besucher gleich mit dem Lied „Einfach spitze, dass du da bist“ willkommen geheißen. Eine fröhliche Geschichte hörte man zu Beginn des Gottesdienstes, bei der sich ein Lächeln aufmachte, um zu sehen, ob es nicht jemanden fände, wo es wohnen könnte. Das Evangelium handelte von den bekannten Worten Jesu: „Ihr seid das Salz der Erde und ihr seid das Licht der Welt. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen. 

Vor dem Altar war ein Spiegel aufgebaut, und den Kindern wurde erklärt, darin könne man sein Äußeres sehen. Gott aber kann sehen, wie es in uns ausschaut. Wenn Freude in uns ist, wir fröhlich sind und dabei Gutes tun, sollten wir wissen, dass das Frohsein und die Freude auch Gott am Herzen liegt. Pater Adam erklärte in der Predigt, wir können jemand anlächeln, Witze erzählen, ein anderes Kind mitspielen lassen, es trösten und ihm helfen, das alles bringt uns Freude. Die etwas älteren Kinder brachten schließlich mit den Fürbitten verschiedene Anliegen vor Gott. Alle anwesenden Kinder waren eingeladen, beim „Vater unser“ in den Altarraum zu kommen. So entstand ein bunter Kreis mit Kindern in verschiedenster Verkleidung, der auch bei so manchen Gottesdienstbesuchern ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Beim Schlusslied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ gaben die kleinen Chorkinder noch einmal alles und brachten neben ihren Stimmen auch ihre Rhythmusinstrumente zum Einsatz. Und beim darauf folgenden „Gute Laune-Lied“ waren alle Kirchenbesucher aufgerufen mitzumachen, so dass die gute Stimmung übersprang. Der Schlusssegen wurde ergänzt mit dem Wunsch: „Lass mich das Lachen und die Freude des Sonntags mit in die Woche hineinnehmen, denn Lachen ist Segen.“

Text: Gabriele Hollmayer, Josefine Retzer

Fotos Gabriele Hollmayer

Sternsinger 2026

Gemeinsam unterwegs sein ist meist ein schönes Erlebnis, besonders, wenn man damit einen guten Zweck unterstützt. In den Pfarreien Nieder-und Oberviehbach besteht die Tradition des Sternsingens schon über 50 Jahre. So waren auch heuer zum Jahresbeginn wieder viele Kinder unterwegs um für die Sternsingeraktion zu sammeln. Zuvor hatten sie einige Lieder eingeprobt, die sie den Bewohnern an der Haustüre zum Besten gaben. Neben dem Gesang brachten sie auch den Segen für das Neue Jahr mit, den sie mit Kreide über den Hauseingang geschrieben haben. Nun können sie einen stattlichen Betrag weiterleiten, mit den Einnahmen werden Projekte in über 100 Ländern unterstützt. Heuer rückt das Kindermissionswerk die Situation der arbeitenden Kinder in Bangladesch in den Blick. Hier setzen sich die Sternsingerpartner gegen ausbeuterische Kinderarbeit ein. Am Sonntag wurden die „Heiligen drei Könige“, wie sie im Volksmund genannt werden, in der Oberviehbacher Kirche ausgesandt und zogen mit ihren erwachsenen Begleitern durch das Dorf und in die umliegenden Orte. In Niederviehbach fanden sich die Sternsinger zum Abschluss im Kloster ein und sangen den Schwestern und den Sprachschülern ihre Lieder vor. Als Belohnung wurden sie von den Sprachschülern mit einem vietnamesischen Stück überrascht. Dann ging es zum Gottesdienst in die Kirche. Mit dem Lied „Stern über Bethlehem“… zogen sie zusammen mit dem Pater in das Gotteshaus ein. Die Kinder durften die Kyrierufe und die Fürbitten lesen, und verabschiedeten sich zum Abschluss des Gottesdienstes mit dem Lied „Wir kommen daher aus dem Morgenland….“

Bild: Katharina Czoppik

Text: Josefine Retzer

Sternsinger Oberviehbach 2026

Sternsinger Oberviehbach 2026

Bild: Josefine Retzer

Bethlehemlicht weitergegeben

Einen besonderen vorweihnachtlichen Gottesdienst durften die Gläubigen in Niederviehbach erleben. Pater Paul und Pater Adam luden alle aus der Pfarreiengemeinschaft ein, das Bethlehemlicht zu empfangen und wenn möglich nach Hause zu tragen. Der Chor Cantamus aus Wendelskirchen hatte einen Gastauftritt und verschönerte den Gottesdienst zur Freude der Besucher mit rhythmischen Liedern. Eine besondere Atmosphäre empfing die Gläubigen beim Betreten des Gotteshauses, das spärlich beleuchtet war. Das Licht, das seinen Ursprung in der Geburtsstadt Jesu genommen hatte, wurde hereingetragen und vor dem Adventskranz aufgestellt. Von hier aus verteilten es Sonja Gonschorek und Margit Kellner, die beiden Pfarrgemeinderatssprecherinnen, an alle, die Kerzen mitgebracht hatten. Die beiden Ministrantinnen aus Wendelskirchen durften die Kyrierufe lesen. Seine Predigt stellte Pater Paul unter das Motto „Gott braucht dich“. Er stellte fest, dass früher den Menschen viel mehr bewusst war, dass sie Gott brauchen. Und fragte in die Menge: “ Aber braucht Gott uns?“ Jeder konnte diese Frage für sich beantworten, und der Priester versicherte, dass jeder mit seinen einzigartigen Eigenschaften so gewollt ist, und deshalb eine Hilfe sein kann,  sonst wäre er nicht geboren worden. Auch eine Weihnachtsfee, die zum Ende des Gottesdienstes auftrat, wünschte sich, dass das Licht die Herzen der Menschen erwärmen würde und uns die Weihnachtszeit zu einem besonderen Segen werde.

Text: Josefine Retzer, Bild: Katharina Czoppik