Familiengottesdienst zum Fasching 2026: „Ein Lächeln wagen“

 

Es gehört schon zur Tradition, dass die Niederviehbacher und Oberviehbacher Kinder im Fasching einmal maskiert zur Kirche kommen dürfen. Darauf haben sich offensichtlich auch heuer wieder viele Kinder gefreut und sind am Sonntag der Einladung gefolgt. Das Kindermessteam hat einen Gottesdienst zum Thema „Ein Lächeln wagen“ vorbereitet. Mit dabei war die neu gegründete Eltern-Kinder-Musikgruppe unter der Leitung von Iwona Jacobzyk, die zum ersten Mal öffentlich auftrat. So wurden die Besucher gleich mit dem Lied „Einfach spitze, dass du da bist“ willkommen geheißen. Eine fröhliche Geschichte hörte man zu Beginn des Gottesdienstes, bei der sich ein Lächeln aufmachte, um zu sehen, ob es nicht jemanden fände, wo es wohnen könnte. Das Evangelium handelte von den bekannten Worten Jesu: „Ihr seid das Salz der Erde und ihr seid das Licht der Welt. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen. 

Vor dem Altar war ein Spiegel aufgebaut, und den Kindern wurde erklärt, darin könne man sein Äußeres sehen. Gott aber kann sehen, wie es in uns ausschaut. Wenn Freude in uns ist, wir fröhlich sind und dabei Gutes tun, sollten wir wissen, dass das Frohsein und die Freude auch Gott am Herzen liegt. Pater Adam erklärte in der Predigt, wir können jemand anlächeln, Witze erzählen, ein anderes Kind mitspielen lassen, es trösten und ihm helfen, das alles bringt uns Freude. Die etwas älteren Kinder brachten schließlich mit den Fürbitten verschiedene Anliegen vor Gott. Alle anwesenden Kinder waren eingeladen, beim „Vater unser“ in den Altarraum zu kommen. So entstand ein bunter Kreis mit Kindern in verschiedenster Verkleidung, der auch bei so manchen Gottesdienstbesuchern ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Beim Schlusslied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ gaben die kleinen Chorkinder noch einmal alles und brachten neben ihren Stimmen auch ihre Rhythmusinstrumente zum Einsatz. Und beim darauf folgenden „Gute Laune-Lied“ waren alle Kirchenbesucher aufgerufen mitzumachen, so dass die gute Stimmung übersprang. Der Schlusssegen wurde ergänzt mit dem Wunsch: „Lass mich das Lachen und die Freude des Sonntags mit in die Woche hineinnehmen, denn Lachen ist Segen.“

Text: Gabriele Hollmayer, Josefine Retzer