Frauenbund hielt Vortrag über Burnout

Der Weg aus der Spirale Thema Burnout unter die Lupe genommen

Schlag auf Schlag ging es beim Frauenbund Anfang März. Nach Frauengebetstag und Filmabend gibt es außer religiöser Themen auch regelmäßige Spieleabende oder Vorträge zu verschiedenen, lebensnahen und modernen Themen. Nach Veranstaltungen über Resilienz oder Hirngesundheit ging es am Montagabend um Stress und Burnout. Unter dem Motto Das schaff` ich schon alles – irgendwie….Burnout – ich doch nicht“, sprach die Kelheimerin Carolin Ploner, Referentin des KDFB in Regensburg über ein ernstes Thema, das aufgrund veränderter Lebensumstände immer mehr Menschen betrifft. Burnout gebe es nicht nur bei großen Wirtschaftsbossen, man sei mittlerweile beim Mama-Burnout angekommen. Frauen seien aufgrund ihrer Art mit Stress umzugehen, sogar noch häufiger betroffen als Männer. Seit über 20 Jahren gibt die hauptberufliche Erzieherin Entspannungskurse. Stress werde immer mehr zum großen Thema, so die Trainerin, die das Thema mit Alltagsbeipsielen und Leichtigkeit servierte. Über 25 Frauen konnten Christina Scherzberger und Katharina Czoppik vom Führungsteam im Pfarrheim dazu begrüßen. Immer am Handy oder per E-Mail erreichbar, es habe sich viel verändert, seit Beginn des Jahrtausends in Arbeit und Gesellschaft, so Ploner, wobei Stresswahrnehmung und- auswirkung individuell anders seien. Immer höhere Anforderungen würden auch über soziale Netzwerke propagiert und man komme in eine Spirale, die einem selbst oft nicht bewusst werde. Die Referentin zeigte dabei Verhaltensweisen und Veränderungen, die Warnsignale vor einem Zusammenbruch sein könnten. Dabei sei Stress nicht immer schlimm und jeder bewerte Stress anders. Auch die Abgrenzung von Burnout und Depression sei nicht immer einfach. Bei einem Burnout sei professionelle, ärztliche Hilfe nötig. Man könne das Risiko aber erkennen und gegensteuern. Ploner gab dazu Beispiele im Alltag, wie man raus aus einer Situation komme oder individuell Entspannungs- und Stressbewältigungs-Methoden finden könne. Nicht jede Entspannung passe zu jedem.

Text und Bild Christian Göttlinger

Mit dem Frauenbund zum Christkindlmarkt nach Neuburg an der Donau

Viele Christkindlmarkt-Fans fuhren mit dem Frauenbund Anfang Dezember nach Neuburg an der Donau. Der umfangreiche Markt bot viele Sehenswürdigkeiten, altes Kunsthandwerk und viele Gelegenheiten zum Einkauf. Das Schloß bot eine besondere Stimmung, so dass der Bummel abwechslungsreich und interessant war.

Besinnliche Weihnachtsfeier Frauenbund

Wie auch in den vergangenen Jahren trafen sich die Mitglieder des Frauenbundes in der Pizzeria „Da Enzo“ zur Weihnachtsfeier. Die Stubenmusik verzauberte wieder mit adventlichen Klängen und die Vorstandschaft hatte besinnliche Texte auf Lager.

Text: Josefine Retzer, Bild: Katharina Czoppik

Adventsbasar zum zweiten Mal im Pfarrzentrum

Auch dieses Jahr ist wieder eine stattliche Summe aus dem Verkerkaufserlös von Adventskränzen und Gestecken, sowie Kuchenspenden zusammengekommen. Den Spendern sowie den Bastlerinnen und Käufern vielen Dank.

Text: Josefine Retzer, Bild: Katharina Czoppik

Frauenbund spendete an Malteser

Frauenbund spendet Erlös aus Adventsbasar

Dank vieler fleißiger Helfer beim Adventsbasar konnte für den Malteser Herzenswunsch Krankenwagen eine Spende übergeben werden. Die Spende in Höhe von 1000 Euro wurde am vergangenen Freitag von einigen Mitgliedern des Frauenbundes an die Malteser in Niederaichbach überbracht. Der Diözesanarzt Dr. Pfaff erklärte den anwesenden Frauen die Intension des Herzenswunsch Krankenwagens. Dank großem ehrenamtlichen Engagement ist es möglich totkranken Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen, sei es die Teilnahme an einer gemeinsamen Feier, noch einmal das Meer zu sehen oder andere Wünsche. Ein Koordinationsstab kümmert sich um den organisatorischen Ablauf. Dabei wird für jede Einsatzfahrt eine Begleitmannschaft aus Ehrenamtlichen zusammengestellt, die optimal auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Patienten abgestimmt wird. Bisher war der Wagen innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit.

Derzeit gibt es für die ganze Diözese nur 1 Herzenswunsch Krankenwagen, der entsprechend der Anforderungen ausgestattet ist. Geplant ist ein weiterer Wagen, der dann in der Oberpfalz stationiert werden soll. Das ganze Projekt wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

Den anwesenden Frauen wurde dann gemeinsam mit Dr. Pfaff und dem Geschäftsführer Herrn Settele noch der Innenraum des Krankenwagens erklärt.

Weitere 1000 Euro gehen wie Jedes Jahr nach München an die Kinderkrebshilfe.

Text und Bild Christina Scherzberger

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Basar heuer im Pfarrheim

Wieder haben sich viele fleißige Hände zusammen getan um für einen guten Zweck zu basteln, oder Kuchen zu backen. Diesmal fand der Weihnachtsbasar im Niederviehbacher Pfarrheim statt und war zur Freude der Veranstalter wieder gut besucht.

Text: Finni Retzer

Bild: Katharina Czoppik

Frischer Wind

DER FRAUENBUND HAT EINE NEUE VORSTANDSCHAFT

Nach den Neuwahlen Mitte Mai hat die neue Vorstandschaft des KDFB Nieder- und Oberviehbach sofort ihre Arbeit aufgenommen um während den Sommermonaten noch ein ansprechendes Vereinsangebot anbieten zu können.

Am Samstag, 25. Juni findet um 10 Uhr ein Frühschoppen mit Karten- und Brettspielen im Pfarrheim statt. Zum Spieleabend lädt der Frauenbund dann am Mittwoch 13. Juli am 19 Uhr ebenfalls ins Pfarrheim ein.

Am Freitag 5. August wird Julia Ziegler um 16 Uhr eine Kräuterwanderung in Niederviehbach durchführen. Da sie dazu nur 15 Teilnehmerinnen mitnehmen wird, ist eine baldige Anmeldung bei Sylvia Simbeck (Telefon 8240) nötig.
Auch ein Tagesausflug ins Kloster Plankstetten steht auf dem Programm.

Am Samstag 1. Oktober lädt die Seniorenbeauftragte Katharina Czoppik mit Unterstützung von Petra Reif und dem KDFB-Team zu einer Info-Veranstaltung zum Thema „Demenz“ ein. Es wird die Möglichkeit angeboten einen Demenz-Parcours zu absolvieren und sich über das vielschichtige Krankheitsbild zu informieren.

Alle interessierten Frauen, ob Mitglied beim Katholischen Frauenbund oder nicht, sind zu den Veranstaltungen eingeladen. Die Vorstandsfrauen würden sich über eine rege Teilnahme freuen.

Bildungsnachmittag März 2018

Im März 2018 fand der Christliche Bildungsnachmittag des Katholischen Frauenbundes im Pfarrsaal statt. Dazu kam der Geschäftsführende Bildungsreferent der Katholischen Erwachsenenbildung Dingolfing-Landau, Herr Stefan Ramoser, nach Niederviehbach.

Sylvia Simbeck, Mitglied des Führungsteams, konnte neben zahlreichen Frauen und dem Referenten auch die Vorsitzende des KDFB- Bezirkes Dingolfing, Frau Johanna Preu und weiteren Frauen aus Marklkofen begrüßen. Auch den Geistlichen Beirat des Frauenbundes Niederviehbach, H. H. Pfarrer Stefan Brunner konnte sie begrüßen. Dieser kam der Bitte um den Segen für die Anwesenden und die Veranstaltung gerne nach, bevor er sich auf Grund seines vollen Terminkalenders bald wieder verabschiedete.

Nachdem sich Herr Ramoser kurz in der Runde der Frauen vorstellt hatte, forderte er sie zu einem fröhlichen Lied, das sich schnell als Ohrwurm entpuppte, auf und begleitete gekonnt mit der Gitarre. So war die Stimmung im Saal von Anfang an froh machend und gelöst.

Als Einstieg in das Thema des Nachmittags „ Zeit für mich und meinen Gott – Die Vorbereitungszeit auf das Osterfest mit allen Sinnen gestalten“ zeichnete jede Teilnehmerin ein Selbstportrait und überlegte sich, was für sie persönlich in der. Fastenzeit wichtig ist.

Das Ergebnis dieses Fastenzeit-Brainstorms wurde von jeder Einzelnen vorgestellt und in der Mitte des Kreises abgelegt. So entwickelte sich im Laufe des Nachmittags diese Mitte fast zu einer Art Altar.

Um dann einzelne Sinne anzuregen ließ der Referent ein in verschieden farbige Tücher gewickeltes Paket auspacken, indem Jede eine Ecke eines Tuches aufschlagen durfte. Und so wurde ein ganz besonderer Schatz enthüllt; eine Jesus-Ikone. Diese Ikone und eine wunderschöne Andachtskerze, die entzündet wurde, wurden ebenfalls in der Mitte gebracht, als Bildnis unserer eigenen Mitte.

Der Begriff „Fasten“ kann aus verschiedenen Sichtweisen interpretiert werden, ob sprachlich, biologisch, psychologisch oder theologisch und biblisch. Fasten bedeutet vom Ursprung des Wortes her „Fest machen“ oder „genau Wahrnehmen“. Und so sollte die Fastenzeit auch eine Zeit sein um genauer auf sich selbst, auf die Anderen und auf Gott zu schauen; nicht nur eine Zeit der freiwilligen Reduzierung der Nahrungszufuhr zur körperlichen Reinigung.

Als Impuls zur Anregung der Sinne, um uns besser auf unser Leben mit Gott einstellen zu können, wurde ein frischer Laib Brot gemeinsam verspeist. Im Zusehen wenn dieses Brot aufgeschnitten wird, im Zuhören, wenn die Kruste beim Schneiden bricht, wie der Duft des Brotes den ganzen Raum erfüllt, wie sich das Stück Brot anfühlt, dass jede Einzelne in den Händen hält, daran riecht und dann schmeckt werden alle Sinne sensibilisiert. Dieses Stück Brot nährt und weist auf ein anderes Stück Brot, die Hostie beim Kommunionempfang, die uns mit ihrem Empfang wandelt zu Christus hin.

Als Abschluss dieser Wahrnehmungsübung sangen die Frauen ein Lied, das die gerade gemachte Erfahrung deutlich zum Ausdruck brachte in dem Text: „ All unser Leben, Licht und Not, wir teilen sie in diesem Brot“.

KDFB Bildungstag 2018Nach einer Pause, in der die Frauenbundfrauen gratis Kaffee, Tee und selbst gebackene Kuchen servierten, sagen alle nochmals das fröhliche Eingangslied: „Hast du heute schon gelacht?“ um sich wieder ins Thema einzufinden.

Zu verschiedenen Sinnen-Übungen wurden die Frauen dann nach draußen in die Natur, in die Klosterkirche oder auch die Anna-Kapelle geschickt. Jede Einzelne sollte ihre Sinne trainieren und „Schätze“ sammeln. Da konnte man in einem Aufmerksamkeitsauftrag einen Bilderrahmen basteln, in den z. B. eine Blüte klebt wird, bei deren Betrachtung die Schöpfung Gottes wunderbar zur Geltung kommt. Da gab es eine Schatz-Suche in der Bibel oder vor dem Allerheiligsten. Man konnte Hör- oder Geruchs-Karten erstellen oder eine Spiegelwanderung mit dem Referenten machen.

Nachdem sich wieder alle im Pfarrsaal versammelt hatten, wurden die Eindrücke, die jede Einzelne gemacht bzw. gefunden hatte, in die Mitte der Runde, wie zu einem Altar gebracht. Einige Frauen erklärten auch, was ihr Symbol für sie persönlich bedeutet. So konnte man viele verschiedene Facetten entdecken, in denen Gott und seine Werke erkennbar sind.

Gemeinsam wurde anschließend gedankt, dass Gott immer in Allem und Jedem für uns da ist. Zur Bekräftigung durfte jede/jeder im Saal sich mit Weihwasser zu den Worten: „ Ich bin getauft, ich bin ein geliebtes Kind Gottes!“ bekreuzigen.

Die Bitte an Gott, dass er unsere Sinne wach halte, damit wir ihn in Allem und Jedem erkennen, schloss Herr Ramoser nach den Fürbitten und dem gemeinschaftlichen Vater unser im Abschluss-Segen mit ein.

Mit dem Fazit, dass dieser Besinnungsnachmittag eine rundherum gelungener und stärkender Nachmittag war, aus dem jede Einzelne etwas für sich persönlich und ihre Beziehung zu Gott, mit nach Hause nehmen konnte, dankte Sylvia Simbeck Herrn Ramoser mit einem kleinen Geschenk für seine Ausführungen und Anregungen.

Bericht: Sylvia Simbeck
Bilder: Sylvia Simbeck

Faschingsgaudi 2018

Kürzlich lud der Frauenbund zur Faschingsgaudi ein. Dazu traf man sich im Gasthaus Danner-Ostermeier in Lichtensee. Sylvia Simbeck begrüßte die Anwesenden in Versform und erzählte einen Witz. Sie wünschte einen schönen und fröhlichen Abend.

Damit es ein lustiger Abend wurde, hatte man im Vorfeld schon diverse Einlagen einstudiert, beginnend mit der Unterhaltung, dass man mit Nichtstun nicht fertig wurde.

Es folgte das Interview einer alten Dame, die ihren 110. Geburtstag feiern konnte und die Reporterin mit ihrer Antwort überraschte, was sie geistig und körperlich so fit hält.

KDFB Fasching 2018

Eine Gruppe schön gekleideter (Bodystyling)-Damen zog ein, die auf der Suche nach Männern war.
Es folgten Feuerwehrmänner, die sich im Streik befanden und erst zum Löschen aufbrachen, als sie erfuhren, dass es in der Brauerei brannte.
Evi Wagner und Sylvia Rabauer-Fuchs zeigten auf, wie es ist, wenn man bei einem Straßeninterview überrumpelt wird.

Den Schlusspunkt setzten fünf Kirchenchormitglieder, die zum Großteil auch dem Frauenbund angehören. Sie sangen das A.cappella-Lied des Comedy-Quintetts „Füenf“ über diverse alkoholische Getränke, welches als Zugabe gleich ein zweites Mal zum Besten gegeben wurde.

Bericht: Claudia Gürtner
Fotos: Sylvia Simbeck

Weihnachtsbasar 2017

IM ADVENT AN ANDERE DENKEN

Niederviehbach. (cg) Seit 1992 basteln die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes Nieder- und Oberviehbach alljährlich in der Advents- und Weihnachtszeit. Die Krebserkrankung eines Kindes aus dem Ort war damals Auslöser und daher spendet man seither alljährlich die Erlöse aus dem Weihnachtsbasar zum größten Teil für Krebskranke und deren Angehörige.

Der Erlös des Adventsbasars vom letzten Samstag in der Viehbachhalle geht zu 100 Prozent an die Elterninitiative Krebskranker Kinder München e.V. und an die Pfarrgemeinde Niederviehbach für ein Projekt im Rahmen der Renovierung der Pfarrkirche.

Mit Fleiß und viel Kreativität bereiteten die Mitglieder des Frauenbundes Tage zuvor, wieder zeitnah vor Beginn des Advents, eine große Zahl gebundener Kränze, Gestecke und Gebinde in allen möglichen Farben und Varianten vor. Bei den Bürgern im Ort und auch darüber hinaus ist die große Auswahl an ideenreich gestalteten, frischen Adventskränzen, Gestecken und Türkränzen mittlerweile beliebt und bekannt. So durfte es nicht verwundern, dass es die Frauen auch diesmal wieder geschafft haben fast alles zu verkaufen und wieder einen ansehnlichen Spendenbetrag zusammen zu bekommen, auch wenn der Besuch in diesem Jahr etwas geringer ausfiel. Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen, Kiache oder Torte, konnte man in angenehmer Atmosphäre den Advent etwas ruhiger angehen lassen, sich mit Bekannten und Freunden treffen, tolle Adventsdekorationen erwerben und zugleich die Spendenaktion des Frauenbundes unterstützen.

Weihnachtsbasar 2017

Bericht: Christian Göttlinger

Foto: Sylvia Simbeck