Sternsinger Niederviehbach

 Im Bereich Niederviehbach waren zu Anfang des Jahres mehrere Gruppen von Sternsingern anzutreffen, die in Begleitung von Erwachsenen von Haus zu Haus zogen und singend um Spenden für Kinder in ärmeren Ländern baten. Auch in Oberviehbach ließen sich vier Gruppen am Dreikönigstag von Pater Adam aussenden und besuchten die Dorfbewohner und die Leute der näheren Umgebung, wo man sich über ihren Besuch freute. Zu Beginn der Gottesdienste zogen die bunt gekleideten Könige jeweils mit Pater Adam feierlich in die Kirche ein. Sie lasen die Fürbitten und ihre Begleiter trugen die Kommunionmeditation vor. Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde traditionell das Lied „Am Himme, da zoagt se a hellichter Stern…“ gesungen,  das wahrscheinlich einige Eltern der Sternsinger noch von ihrer Kindheit her im Gedächtnis haben. 

Jedes Jahr wird bei der Aktion „Dreikönigssingen“ des Kinderhilfswerks ein Thema speziell hervorgehoben, für das sich die Hilfsorganisation einsetzt.  In diesem Jahr lautet es:“ Erhebt eure Stimme – Sternsingen für Kinderrechte.“  Kinder haben ein Recht auf Bildung, auf Gesundheit, auf Spielen, auf ein sicheres Zuhause, um einige der Rechte zu nennen. Die Kinder hier bei uns müssen für diese Rechte nicht kämpfen. Doch mit dem Sammeln der Spenden in den letzten Tagen, tragen sie ihren Teil dazu bei, dass es Kindern in anderen Teilen der Welt ein kleines Stück besser geht. Man könnte meinen, unsere in Niederviehbach und Oberviehbach gesammelten Spenden sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Doch tatsächlich sind sie Teil von über 40 Millionen Euro, die bundesweit beim Dreikönigssingen gesammelt werden – und damit kann viel Gutes angepackt werden. Liebe Sternsinger, Ihr habt den Segen Gottes zu den Menschen gebracht, euer Stern ist ein Zeichen der Hoffnung und Euer Engagement wird ein Segen sein für Kinder weltweit.

Text: Finni Retzer/Gabi Hollmayer

Foto: Katharina Czoppik

Krippenspiel 2024 Niederviehbach

Auch in diesem Jahr wurde in Niederviehbach wieder ein Krippenspiel aufgeführt.
„Der Weihnachtsstern erzählt eine Geschichte“ von Katharina Daffner wurde von 22
Kindern mit viel Engagement und Leidenschaft aufgeführt. Der Zauber dieser Nacht
war in der vollbesetzen Pfarrkirche zu spüren. Die Sternenengel erinnerten die
zahlreichen Besucher an die Geschichte um Josef und Maria. Viele leuchtende Augen
verfolgten das Geschehen, die mühsame Herbergssuche, den Aufbruch der Hirten nach
Bethlehem und schließlich die Geburt Jesu und den Lobpreis der Engel. Musikalisch
begleitet wurde die Aufführung von Iwona & Simon Jakobczyk (Gitarre & Gesang),
Paringer Anton (Steirische) & Vanessa Podolyak (Geige). Am Ende waren nicht nur die
Kinder sondern auch das 3-köpfige Krippenspielteam glücklich und erleichtert, dass
sich die Bemühungen gelohnt haben. Bedanken möchten wir uns bei allen fleißigen
Helfern.

Text und Bild: Margit Kellner

Kindergottesdienst mit Nikolaus

Am zweiten Adventsonntag fand in der Pfarrkirche wieder ein Familiengottesdienst statt. Das Kirche-für-Kinder-Team, Pater Adam und Diakon Wolfgang Brandl freuten sich dabei über ein gut gefülltes Gotteshaus. Zu Beginn der Messfeier machte Diakon Brandl auf die einzigartige Verbindung vom dreifaltigen Gott zu den Menschen aufmerksam. Anhand eines Kreuzzeichens fasste er in Worte: Gott schickt seinen Sohn zu uns auf die Erde und bleibt mit dem Heiligen Geist bei jedem von uns. Des Weiteren wurde auf die Verbindung von uns Menschen geschaut und darauf, wie wir miteinander in Beziehung treten können. Man schaute sich gegenseitig in die Augen, lächelte sich zu oder winkte weiter entfernten Personen zu. In einer Geschichte hörte man vom Hl. Nikolaus, der Zeit seines Lebens die Not und Bedürfnisse seiner Mitmenschen wahrgenommen hat und half, wo er konnte. Pater Adam ging in seinen Worten darauf ein, dass Jesus es vorgelebt hat. Auch er sah genau hin und kümmerte sich um Bedürftige. Dem Hl. Nikolaus war er so ein Vorbild und er tat sein Bestes, mit Gottes Hilfe. Schließlich wurde der Heilige Mann in der Kirche begrüßt und die Gottesdienstbesucher konnten sich über einige Worte von ihm freuen. „Nicht immer ist es leicht zu helfen und man muss gut hinschauen, wer Hilfe braucht, doch manchmal reicht schon ein Lächeln oder ein freundliches Wort, um jemandem den Tag schöner zu machen“, so erklärte er. „Das sind ganz besondere Augenblicke und sie machen nicht nur die anderen glücklich, sondern auch euch selbst“, hieß es am Schluss seiner Rede. Passend zum Nikolaustag wurden bei den Fürbitten von den Kindern Säcke mit Stichworten vor den Altar gebracht und Kerzen entzündet. Die Kinder verlasen die Bitten um Frieden, um Zeit für Gott und füreinander, um ein waches Herz und um Trost und Hoffnung. Zum Schluss wurden die Kinder noch mit einem Schokoladennikolaus beschenkt und verließen mit einem Lächeln im Gesicht den Gottesdienst.

Text und Bild: Gabi Hollmayer

Barbara-Andacht mit Kindern

Am Wochenende des ersten Advents fand im Gruppenraum des Pfarrheims wieder eine Andacht für Kinder statt, die sich dieses Mal um das Leben der Hl. Barbara drehte. Federführend wurde die Andacht von Steffi Hauer und Gabi Hollmayer vorbereitet. Bei der Durchführung komplettierte Diakon Wolfgang Brandl das Team, dem hier ein besonderer Dank gilt. Besonders erfreulich war, dass sich viele Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern zu der gemeinsamen Feier einfanden. Eine besondere Bedeutung beim Ablauf der Andachten, welche zu verschiedenen Anlässen durchgeführt werden, kommt nämlich den Kindern zu, da diese laufend aktiv mit eingebunden werden und dadurch einen wesentlichen Beitrag zu Mitgestaltung liefern. So wurde den Kindern diesmal durch den Einsatz von Tüchern, einer Bibelfigur und verschiedenem bildhaftem Material die Geschichte der Hl. Barbara nähergebracht. Zusammen wurde ein Turm gebaut und der Geschichtenplatz am Boden mit Zweigen und Blüten geschmückt. Natürlich durften auch echte Kirschzweige nicht fehlen, welche von den Kindern mit Wasser versorgt wurden. Der Barbarazweig, den viele Christen heute noch am 4. Dezember, dem Namenstag der Heiligen Barbara, schneiden und ins Wasser stellen, erinnert uns an ihre Geschichte. Er zeigt auch dort, wo scheinbar keine Hoffnung mehr ist, können wieder Leben und Perspektiven „erblühen“. Zum Abschluss der Andacht konnte sich jedes Kind eine Vase mit bunten Sternen gestalten und bekam einen Kirschzweig mit nach Hause. Die Wartezeit des Advents brauchen die Blüten nun, bis sie an Weihnachten dann hoffentlich in ihrer ganzen Pracht bestaunt werden können.

Text und Bild: Gabi Hollmayer

Familiengottesdienst „Gottes Liebe hört niemals auf“

Maria breit den Mantel aus

Zu Beginn des Marienmonats Mai, lud das Kirche-für-Kinder-Team zu einer Maiandacht für Kinder ins Pfarrheim Niederviehbach ein. Steffi Hauer und Gabi Hollmayer konnten zur Durchführung der Andacht noch Pfarrer Gallmeier, Ruhestandspfarrer aus Kronwieden, und dessen Pfarrhaushälterin gewinnen.

Eine bunte Gruppe an Kindern, Mamas, Papas, Tanten und Omas konnte schließlich begrüßt werden.

Zunächst erfuhren die Kinder in einer Geschichte so einiges über die Muttergottes und konnten dabei eine Marienstatue genauer in Augenschein nehmen. Anschließend schlug man eine Brücke von der eigenen Mama, zu der man bei Angst und Sorgen kommt, hin zur Muttergottes. Sie sei die himmlische Mutter für uns alle, so hörten die Kinder weiter. Auf einem Bild sah man Maria mit weit ausgebreitetem Mantel, unter dem Menschen Nähe und Schutz suchten. Dieses Bild wurde aufgegriffen und Decken an die Anwesenden verteilt, in die sie sich einhüllen konnten. So sollte ein wenig das Gefühl erlebbar gemacht werden, von einem Schutzmantel umhüllt zu sein.

Es wurde darauf eingegangen, dass viele Menschen auf der ganzen Welt zu Maria beten und sich ihr anvertrauen. Gabi Hollmayer lud daraufhin alle ein, ihre persönlichen Bitten zur Gottesmutter zu bringen. Zusammen mit ihrem Anliegen, durfte jede Familie ein rotes Filzherz zu der Marienfigur legen.

Zum Schluss der Andacht spendete Pfarrer Gallmeier noch allen den Segen und während die Erwachsenen das Lied: „Segne du Maria“ sangen, schmückten die Kinder mit Blumen die gestaltete Mitte.

Um die Andacht noch ein wenig gemeinsam ausklingen zu lassen, wurden Decken rund um die Marienstatue am Boden ausgebreitet und man konnte sich in angenehmer Atmosphäre und netten Gesprächen das mitgebrachte Essen schmecken lassen.


 

 

 


Text und Bilder: G. Hollmayer

Sein Bestes geben

Familiengottesdienst in Oberviehbach.
Die Kinder waren mit eingebunden.