Besinnliche Weihnachtsfeier Frauenbund

Wie auch in den vergangenen Jahren trafen sich die Mitglieder des Frauenbundes in der Pizzeria „Da Enzo“ zur Weihnachtsfeier. Die Stubenmusik verzauberte wieder mit adventlichen Klängen und die Vorstandschaft hatte besinnliche Texte auf Lager.

Text: Josefine Retzer, Bild: Katharina Czoppik

Bethlehemlicht weitergegeben

Einen besonderen vorweihnachtlichen Gottesdienst durften die Gläubigen in Niederviehbach erleben. Pater Paul und Pater Adam luden alle aus der Pfarreiengemeinschaft ein, das Bethlehemlicht zu empfangen und wenn möglich nach Hause zu tragen. Der Chor Cantamus aus Wendelskirchen hatte einen Gastauftritt und verschönerte den Gottesdienst zur Freude der Besucher mit rhythmischen Liedern. Eine besondere Atmosphäre empfing die Gläubigen beim Betreten des Gotteshauses, das spärlich beleuchtet war. Das Licht, das seinen Ursprung in der Geburtsstadt Jesu genommen hatte, wurde hereingetragen und vor dem Adventskranz aufgestellt. Von hier aus verteilten es Sonja Gonschorek und Margit Kellner, die beiden Pfarrgemeinderatssprecherinnen, an alle, die Kerzen mitgebracht hatten. Die beiden Ministrantinnen aus Wendelskirchen durften die Kyrierufe lesen. Seine Predigt stellte Pater Paul unter das Motto „Gott braucht dich“. Er stellte fest, dass früher den Menschen viel mehr bewusst war, dass sie Gott brauchen. Und fragte in die Menge: “ Aber braucht Gott uns?“ Jeder konnte diese Frage für sich beantworten, und der Priester versicherte, dass jeder mit seinen einzigartigen Eigenschaften so gewollt ist, und deshalb eine Hilfe sein kann,  sonst wäre er nicht geboren worden. Auch eine Weihnachtsfee, die zum Ende des Gottesdienstes auftrat, wünschte sich, dass das Licht die Herzen der Menschen erwärmen würde und uns die Weihnachtszeit zu einem besonderen Segen werde.

Text: Josefine Retzer, Bild: Katharina Czoppik

Adventsbasar zum zweiten Mal im Pfarrzentrum

Auch dieses Jahr ist wieder eine stattliche Summe aus dem Verkerkaufserlös von Adventskränzen und Gestecken, sowie Kuchenspenden zusammengekommen. Den Spendern sowie den Bastlerinnen und Käufern vielen Dank.

Text: Josefine Retzer, Bild: Katharina Czoppik

Senioren der Pfarrgemeinde feierten zusammen Geburtstag

Die Pfarrgemeinden Nieder- und Oberviehbach luden nach Vollendung des Halbjahres wieder alle
ihre Jubilare die 70, 75, 80 usw. wurden, zu einer kleinen Feierstunde ins Pfarrheim ein. Bereits am
frühen Nachmittag traf man sich in der Pfarrkirche St. Maria, um für die abgelaufenen Jahre mit
ihren schönen und evtl. auch beschwerlichen Phasen zu danken. Gleichzeitig bat man die Mutter
Gottes um Beistand für die kommenden Jahre. Die Heilige Messe umrahmte Iwona Jakobczyk mit
Liedern auf der Gitarre. Beim anschließenden Treffen im Pfarrheim wurden die Geburtstagskinder
mit einem Glas Sekt willkommen geheißen. Man prostete sich zu und Pater Paul brachte seine
Freude zum Ausdruck, dass so viele gekommen waren. Im Garten neben dem Pfarrheim wurde ein
Erinnerungsfoto geschossen, bevor sich die Jubilare an die schön gedeckten Kaffeetische setzten.
Auch Bürgermeister Hans Birkner schaute vorbei und überbrachte seine Glückwünsche. Pater Paul
freute sich, wieder einige seiner Schäfchen kennen zu lernen und überreichte den Eingeladenen je
eine Kaffeetasse mit den Bildern der umliegenden Kirchen. Bei Kaffee und Kuchen frischte man
alte Erinnerungen auf und die Zeit verging wie im Flug.

Text und Bild: Josefine Retzer

Das Sakrament der Firmung erhalten

Am Mittwoch, den 25. Juni wurden die Mädchen und Buben der fünften und sechsten Jahrgangsstufe jeweils in ihrer Pfarrkirche in St. Maria, Niederviehbach und St. Peter und Paul, Loiching, gefirmt. Bischof Rudolf sandte Domkapitular Prof. Dr. Josef Kreiml nach Niederviehbach und Loiching, um ihnen das Sakrament zu spenden. Die Kinder durften die Kyrierufe und die Fürbitten lesen, und mit rhythmischen Liedern aus dem Gotteslob wurde die Heilige Messe umrahmt. Konzelebranten waren Pater Adam in Niederviehbach und Pater Paul Kusiak in Loiching. In seiner Predigt ging der Domkapitular auf die Dreifaltigkeit und den Heiligen Geist ein. Nach der Erneuerung des Taufversprechens legte der Dimkapitular jedem einzelnen Firmling die Hände auf den Kopf, salbte ihn mit Chrisam und sprach dazu die folgenden Worte: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“. Mit einem Dankeslied und dem Dank der Kinder an die Eltern, Lehrer, Priester und alle, die sie begleitet haben und für alles, was von Herzen kommt, ging die Feier zu Ende. Die Firmlinge verbrachten den besonderen Tag mit ihren Paten und Familien.

Bild: Peter Dausend

Text: Christian Göttlinger

Frauenbund spendete an Malteser

Frauenbund spendet Erlös aus Adventsbasar

Dank vieler fleißiger Helfer beim Adventsbasar konnte für den Malteser Herzenswunsch Krankenwagen eine Spende übergeben werden. Die Spende in Höhe von 1000 Euro wurde am vergangenen Freitag von einigen Mitgliedern des Frauenbundes an die Malteser in Niederaichbach überbracht. Der Diözesanarzt Dr. Pfaff erklärte den anwesenden Frauen die Intension des Herzenswunsch Krankenwagens. Dank großem ehrenamtlichen Engagement ist es möglich totkranken Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen, sei es die Teilnahme an einer gemeinsamen Feier, noch einmal das Meer zu sehen oder andere Wünsche. Ein Koordinationsstab kümmert sich um den organisatorischen Ablauf. Dabei wird für jede Einsatzfahrt eine Begleitmannschaft aus Ehrenamtlichen zusammengestellt, die optimal auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Patienten abgestimmt wird. Bisher war der Wagen innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit.

Derzeit gibt es für die ganze Diözese nur 1 Herzenswunsch Krankenwagen, der entsprechend der Anforderungen ausgestattet ist. Geplant ist ein weiterer Wagen, der dann in der Oberpfalz stationiert werden soll. Das ganze Projekt wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

Den anwesenden Frauen wurde dann gemeinsam mit Dr. Pfaff und dem Geschäftsführer Herrn Settele noch der Innenraum des Krankenwagens erklärt.

Weitere 1000 Euro gehen wie Jedes Jahr nach München an die Kinderkrebshilfe.

Text und Bild Christina Scherzberger

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Erlöse für den Rettungsdienst

Mit den Oberviehbacher Kindern haben einige Eltern um Sylvia Dürmer zu St. Martin eine Aufführung am Kirchplatz einstudiert und im Anschluss bewirtet. Am Heiligen Abend wurde ein Krippenspiel aufgeführt. Die dabei eingenommenen Spendengelder von 700 Euro wurden jetzt für wohltätige Zwecke des Malteser Hilfsdienstes in Niederaichbach übergeben. Die beteiligten Eltern und Kinder hatten Kathi und Josef Daffner, die für die Hilfsorganisation tätig sind, am Sonntagvormittag zur Übergabe am Dorfplatz eingeladen. Der Malteser Hilfsdienst bestehe aus zwei Säulen, informierte Kathi Daffner, die Ortsbeauftragte des katholisch organisierten Vereins. Zum einen aus einer GesmbH, die 24 Stunden an allen Wochentagen den Rettungsdienst gewährleistet und mit Haupt- und Ehrenamtlichen besetzt ist. Und zum Zweiten aus dem ehrenamtlichen Verein, der sich um Jugendarbeit, eine neue Krabbelgruppe oder mobilen Einkaufsdienst für Senioren kümmert. Ehrenamtlich besetzt wird auch der „Herzenswunsch“-Krankenwagen, der Schwerkranken Wünsche erfüllen soll. Ehrenamtliche sind bei den Maltesern immer dringend gesucht, über das Interesse von Freiwilligen würden sich die Malteser sehr freuen, so Josef Daffner. Zweigeteilt wurde dann auch die Spende. Jeweils 350 Euro spendeten die Oberviehbacher an den Einsatzdienst und für den Herzenswunschwagen.

Text: Christian Göttlinger

Bild: Kathrin Loichinger

Unser tägliches Brot

Auf dem Weg zur Erstkommunion fanden in den vergangenen Wochen besondere Gottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft zum Thema „Unser tägliches Brot – wir teilen das Brot“  statt. Passend dazu wurde das Evangelium „Jesus lässt 5000 Menschen satt werden“ vorgelesen.

Pater Paul und Pater Adam gingen dabei auf die Wichtigkeit des täglichen Brotes ein, das viel mehr sein könne, als ein Sattmacher für den Körper. In wenigen Wochen sind die Kinder das erste Mal zum Tisch des Herrn eingeladen, und dürfen das verwandelte Brot, die Hostie, entgegennehmen. Dabei gehe es dann nicht um das Sattwerden, sondern darum, Gott nahe zu kommen, Teil einer gläubigen Gemeinschaft zu sein und durch den Glauben und den Empfang der heiligen Kommunion eine Stärkung im Leben zu erfahren. Die Kinder lauschten den Ausführungen und konnten sich selbst durch Aktionen und das Lesen der Kyrierufe und Fürbitten mit einbringen. Am Schluss des Gottesdienstes durften sie sichtlich stolz an alle Gottesdienstbesucher kleine Brötchen verteilen.

In Niederviehbach spendeten diese die ortsansässige Pizzeria „Da Enzo“, der man dankte. In Loiching und Wendelskirchen sorgte Bäckerei Reinelt für die frische Bäckerware. Die Feier dieses besonderen Gottedienstes war ein schönes Gemeinshaftserlebnis während der Kommunionvorbereitung.

Text und Bild: Gabi Hollmayer

Die Firmbewerber stellten sich vor

Glaube und fürchte Dich nicht, dann wirst Du gerettet“
Firmbewerber stellten sich vor
Volles Haus herrschte vor Kurzem in der Pfarrkirche
St. Mariä Himmelfahrt. 27 Firmbewerber aus Nieder- und Oberviehbach
kamen mit ihren Familien und Angehörigen und stellten sich der
Pfarrgemeinde vor. Seit Anfang des Jahres bereiten sich die Kinder auf
ihre Firmung am 25. Juni vor und und haben dazu auch eine Fotocollage
mit ihren Fotos und dem Titel „Wir sind die Pilger der Hoffnung“
gebastelt und vorgestellt. Passend zum Thema war auch die Lesung aus der
Apostelgeschichte und zum Evangelium nach Lukas, welches von Diakon
Wolfgang Brandl vorgetragen wurde. Zu jedem Buchstaben des Wortes
Firmung, trugen die Jugendlichen sieben Fürbitten vor und beteten mit
Pater Adam um die Gebete und die Begleitung der Pfarrgemeinde. Auf die
Bedeutung der Hoffnung im Glauben ging Pater Adam in seiner Predigt ein
und vertiefte das Gleichnis aus dem Evangelium mit dem von Jesus zum
Leben wieder erweckten Mädchen mit den Firmbewerbern.

Text: Christian Göttlinger

Wer lacht, tut Gutes

Beim Sonntagsgottesdienst durften alle Kirchenbesucher, jedoch im Besonderen die Kinder, maskiert zum Gottesdienst kommen. Unter dem Thema „Wer lacht, tut Gutes“ hatte das Kindermessteam einen interessanten Familiengottesdienst vorbereitet. Schon die bunte Dekoration der Kirche wies die zahlreichen Besucher, darunter viele Familien, auf einen besonderen Gottesdienst hin. Der „Chor Mosaik“ bereicherte die Messfeier mit schönen rhythmischen Liedern. Pater Adam wies bei seiner Begrüßung darauf hin, dass jetzt die Zeit des Fröhlichseins ist, wir können fröhlich sein, weil wir auf Gott vertrauen. Frau Hauer ließ fünf Kinder jeweils mit einem Krug Wasser in einen Behälter gießen und verglich das Wasser mit der Freude, die die Quelle für gutes Miteinander ist, die Bewegung bringt, und lebendig macht. Schwappt sie über, verteilt sie sich ringsum.

Weiter ging es mit dem Lesen der Kyrierufe. Hier durften sich die Kinder beteiligen und anstelle der Lesung trug Frau Hollmayer „die Geschichte des betenden Gauklers“ vor. Sein Lebensinhalt war es, die Menschen mit Singen, Tanzen und Geschichten erzählen zum Lachen zu bringen. Das machte auch ihn froh.

Eines Tages aber zweifelte er an seiner Art zu leben und suchte nach einer „sinnvolleren Arbeit“. Niemand wollte ihm jedoch Arbeit geben und so führte ihn sein Weg schließlich in ein Kloster. Doch diese Art zu leben war ihm so fremd und ihn überkam eine große Trübsal.

In dieser Situation fragte ihn Gott, warum er seinen Weg verlassen habe, hatte er ihn doch dazu erschaffen, den Menschen eine Freude zu machen. Er bestärkte ihn, auf sein Herz zu hören und das zu tun, wozu er berufen ist. Da erblühte neue Lebensfreude im Gaukler, er sang, tanzte und pries Gott, in der ihm eigenen fröhlichen Weise.

In seiner Predigt ging Pater Adam dann auf die Erzählung ein und sagte, jeder soll die Talente nutzen, die ihm gegeben sind. Wir sollen unsere starken Seiten erkennen, dann können wir Freude im Herzen haben und sie weitergeben. Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde Pater Adam von Frau Scholz anstatt eines Faschingsordens mit einer Luftschlange dekoriert. Diakon Brandl entließ die Kirchenbesucher mit den Worten: Geht, bringt Freude und Frieden!

Bildtext:“ beim Vaterunser versammelten sich die Kinder um den Altar“   Bild und Text von Gabi Hollmayer